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Wie lernen wir, wenn Arbeit zunehmend agentisch wird?



In Gesprächen mit Verantwortlichen aus Learning & Development, HR, Corporate Learning und Organisationsentwicklung taucht immer häufiger dieselbe Frage auf. Wie lernen Organisationen, wenn KI zunehmend Teil der täglichen Arbeit wird und immer mehr Aufgaben gemeinsam mit intelligenten Systemen erledigt werden?


Die meisten Unternehmen beschäftigen sich aktuell intensiv mit KI. Erste Anwendungsfälle entstehen, Teams sammeln Erfahrungen, neue Arbeitsweisen werden ausprobiert. Gleichzeitig zeichnet sich bereits ab, dass die eigentliche Veränderung nicht durch einzelne Tools ausgelöst wird.


Die größere Veränderung entsteht dort, wo KI beginnt, dauerhaft Teil von Arbeitsabläufen, Entscheidungsprozessen und Wissensarbeit zu werden. Viele sprechen in diesem Zusammenhang von agentischen Systemen. Gemeint sind digitale Systeme, die nicht nur einzelne Aufgaben unterstützen, sondern selbstständig Informationen verarbeiten, Entscheidungen vorbereiten, Prozesse koordinieren und mit Menschen zusammenarbeiten. Je stärker diese Entwicklung voranschreitet, desto relevanter wird eine Frage, die bislang erstaunlich selten diskutiert wird:


Was bedeutet das für Lernen?

Über Jahrzehnte war Lernen etwas, das neben der Arbeit stattfand. Menschen besuchten Trainings, absolvierten Weiterbildungen oder eigneten sich neues Wissen an, um es später im Arbeitsalltag anzuwenden. Doch was passiert, wenn Lernen selbst Teil der Arbeit wird? Wenn Wissen jederzeit verfügbar ist? Wenn KI-Systeme beim Denken, Recherchieren, Analysieren und Problemlösen unterstützen? Wenn Kompetenzentwicklung nicht mehr primär durch Seminare erfolgt, sondern direkt in der täglichen Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI entsteht?

 

Genau an diesem Punkt beginnen viele der bisherigen Annahmen über Lernen, Skills und Kompetenzentwicklung zu wackeln. Vielleicht wird die entscheidende Kompetenz der Zukunft nicht mehr darin liegen, Wissen zu besitzen, sondern Wissen gemeinsam mit intelligenten Systemen anzuwenden. Vielleicht verändern sich Rollen schneller, als klassische Skill-Modelle aktualisiert werden können.

 

Vielleicht verschiebt sich die Aufgabe von Learning & Development weg von der Bereitstellung von Lernangeboten hin zur Gestaltung von Lernökosystemen. Noch gibt es auf diese Fragen keine belastbaren Antworten. Und genau das macht sie so relevant.

 

Warum wir das AI LEARNING LAB starten

Aus diesen Gesprächen heraus entstand die Idee zum AI LEARNING LAB. Nicht als klassisches Weiterbildungsprogramm und auch nicht als Beratungsprojekt mit fertigen Antworten. Sondern als gemeinsamer Denk- und Entwicklungsraum für Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die diese Fragen aktiv bearbeiten wollen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technologie selbst, sondern die Zukunft von Lernen in einer Arbeitswelt, die zunehmend von KI und agentischen Systemen geprägt wird.


Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe ausgewählter Organisationen untersuchen wir, welche Skills künftig tatsächlich relevant werden, wie sich Lernkultur verändert und welche Rolle Learning & Development in KI-nativen Organisationen künftig übernehmen kann.

 

Die Zukunft des Lernens entscheidet sich vermutlich nicht in der nächsten Lernplattform und auch nicht im nächsten Trainingskatalog. Sie entscheidet sich dort, wo Organisationen beginnen zu verstehen, wie Menschen und intelligente Systeme künftig gemeinsam arbeiten, lernen und Wert schaffen. Genau diese Fragestellung erforschen wir im AI LEARNING LAB gemeinsam.

 

Das AI LEARNING LAB richtet sich an Organisationen, die diese Entwicklung nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten möchten. Wenn diese Fragen auch bei Euch auf der Agenda stehen, freuen wir uns auf das Gespräch. Bewerbungsschluss für die Teilnahme am AI LEARNING LAB ist der 15. Juli 2026.



Wie lernen wir in einer agentischen Arbeitswelt?
15. Juli 2026 um 12:00Ort wird bekanntgegeben
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